Geschichte des Geldes

Die Geschichte des Geldes in den Philippinen begann in frühester Zeit. Im Jahr 1852 wurden die mexikanischen Real Münzen durch die ersten in den Philippinen geprägten Münzen abgelöst. Als die Philippinen von den Japanern besetzt waren, hatten zwei Währungen Gültigkeit. Es gab die zu dieser Zeit verbotenen Guerilla Pesos und die von den Japanern eingeführte Währung. Die Geschichte des Geldes war äußerst wechselhaft in den Philippinen, daher interessant für Menschen mit geschichtlichem Interesse.

Ein weiterer Schritt in der Geschichte des Geldes vollzog sich ab 1949. Die philippinische Zentralbank stieg wieder in das Bankgeschäft ein. Der Wechselkurs vom US Dollar zum Peso war hoch, so hatte die Inlandswährung eine hohe Kaufkraft. In den kommenden Jahren verlor der Dollar zusehends an Wert. Später wurde der Peso offiziell Piso genannt. Die Währung wird aber in der Umgangssprache weiterhin als Peso bezeichnet. Ein Peso gliedert sich in 100 Sentimos, die als Münzen im Umlauf sind. Je höher der Wert der Münze, desto grösser und schwerer ist diese. In der Geschichte des Geldes wechselten auch die Materialien der Münzen, es wurden minderwertigere verwendet.

Die Filipinos werfen ihrer Zentralbank vor, zuwenig Münzen ( Kleingeld ) in Umlauf zu bringen. Diese wies die Vorwürfe zurück und beklagte, dass die Bevölkerung die Münzen zu Hause spare. Das sei der Grund für den Mangel an Kleingeld. Vor sechs Jahren geriet die ein Peso Münze ins Gerede, da diese in den Vereinten arabischen Emiraten bei der Benutzung von Automaten verwendet wurde. Sie hatte die gleiche Größe und Gewicht wie eine dortige Münze, war aber viel weniger wert. Dadurch bekam die Geschichte des Geldes einen negativen Touch. Das selbe geschah in Deutschland über einen längeren Zeitraum mit der thailändischen zehn Baht Münze. Ebenfalls einen geringen Wert haben die philippinischen Geldscheine. Wie in Laos, wo es das gleiche Problem gibt, laufen die Filipinos ständig mit einem dicken Packen Geldscheinen durch die Gegend. 1998 zur 100 jährigen Unabhängigkeitsfeier wurde eine 1000 Peso Note mit einer limitierten Auflage von 1000 Stück gedruckt. Mittlerweile ist sie bei Sammlern begehrt und ein vielfaches mehr wert als bei der Ausgabe. Die Geschichte des Geldes in den Philippinen begeistert viele Numismatiker. Ein altes, oft benutztes Sprichwort besagt: Ohne Geld ist man wie ein Vogel ohne Flügel.

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