In den Philippinen grassiert zur Zeit wieder einmal das Dengue Fieber. Zahlreiche Menschen erkrankten daran, bei einigen verlief die Krankheit tödlich. Gegen das Dengue Fieber gibt es bis heute keinerlei Impfstoffe. In akuten Fällen kann es mit mäßigem Erfolg behandelt werden. Das Dengue Fieber breitete sich mittlerweile bis nach Thailand aus.
Durch Mutation sind die Moskitos in der Lage ihre Brut in fast jeder Umgebung abzulegen. Wie ein Regierungssprecher mitteilte, legen die mutierten Arten ihre Eier auch in verschmutzten Gewässern ab. Dadurch wird es erschwert das Dengue Fieber bereits im Vorfeld zu bekämpfen. Das heißt, die Überträger zu vernichten. Die Regierung ist in Alarmbereitschaft und versucht die Gründe für die Mutation herauszufinden, um Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Bei einer Infektion mit Dengue Fieber müssen die Patienten ausreichende Mengen Wasser zu sich nehmen, um den Flüssigkeitsverlust des Körpers auszugleichen. Das Wasser sollte mit etwas Salz und Zucker angereichert werden, so wird eine Austrocknung des Patienten verhindert. Symptome des Dengue Fieber sind: Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Bauchschmerzen und Erbrechen.
Bereits Anfang letzten Jahres wurden durch das Gesundheitsministerium kostenlos Larven Fallen verteilt. Sie sollen eine Ausbreitung des Dengue Fiebers zumindest verringern. Der Geruch der Flüssigkeit in den Fallen zieht die Moskitos an, diese legen ihre Eier in ihr ab. Es wurden gute Resultate erzielt. Etwa 95 Prozent der Larven werden durch die vollkommen ungiftige Lösung getötet. Durch die Klima Veränderung hat sich das Dengue Fieber in den Philippinen zu einem ernsten Problem entwickelt. Die Nachbarländer Thailand, Malaysia und Vietnam blieben auch nicht davon verschont. Die Weltgesundheitsorganisation sprach für einige asiatische Länder erneut Warnungen wegen des Dengue Fieber aus.